Dr. Aysel Sultan
Akademische Rätin
Wissenschafts- und Technologiepolitik
Aysel Sultan ist Akademische Rätin für Biomedizin und Gesundheit im RESET M.A. Programm am Fachbereich STS und arbeitet mit der Eastern Health Clinical School der Monash University zusammen. Im RESET Programm unterrichtet und betreut sie Studierenden, die sich mit den ethischen, sozialen und politischen Herausforderungen von Wissenschaft, Ingenieurwesen und Technologie auseinandersetzen.
Aysel hat einen B.Sc. in Psychologie von der Staatlichen Universität Baku (2010), einen MA in Sozialer Arbeit von der Vytautas Magnus Universität (2013) und einen Doktorgrad in Erziehungswissenschaften von der Goethe Universität Frankfurt (2019). Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von Soziologie von Gesundheit und Krankheit, Kindheits- und Jugendforschung sowie Wissenschafts- und Technologieforschung (STS), mit einem besonderen Interesse an öffentlicher Gesundheitspolitik. Aysel hat über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Durchführung und Veröffentlichung interdisziplinärer Forschungsarbeiten zu Themen wie internationale Drogenpolitik, Schadensminderung, Behandlung von Drogenkonsum in verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen sowie Sozialpolitik. In diesen Forschungsbereichen und als Postdoc, hat sie Drittmittel für verschiedene Projekte in Aserbaidschan, Zentralasien, Australien, Israel und Deutschland eingeworben und co-koordiniert. Während ihrer Postdoc-Stipendien, die von der Minerva-Stiftung (BMBF) an der Universität Haifa (Israel) und vom DAAD an der Monash University (Australien) gefördert wurden, untersuchte sie sozio-kulturelle Behandlungsmodalitäten für Drogenkonsument_innen, gender-responsive Gestaltung von Drogenberatung und politische Herausforderungen von Schadensminderung-Konzept. Derzeit, fokussiert sie sich besonders auf die Digitalisierung der Gesundheitsförderung und die Nutzung digitaler Technologien zur Mitgestaltung von Wissen über Gesundheit, Schaden und Sicherheit unter Jugendlichen.
Unter anderem ist sie Herausgeberin der internationalen, begutachteten wissenschaftlichen Zeitschrift Drugs, Habits and Social Policy, die eine Plattform für kritische und evidenzbasierte Analysen von drogenbezogenen Themen sowie für Berichte aus der Praxis und der Politik bietet. Sie ist außerdem Mitherausgeberin des Harm Reduction Journal. Aysel ist häufiger Gutachterin für renommierte internationale Fachzeitschriften und Buchverlage, und hat Forschungsberatung für Projekte von Global Drug Survey und Drogenagentur der Europäischen Union geleistet.
- Sociology of health and illness
- International drug policy
- Drug use, recovery and treatment
- Harm reduction
- Child and youth wellbeing
- Materialism and posthumanism
Zeitraum: August-Oktober 2023
Fördergeber: DAAD, Veski and Monash University
Beschreibung: Frauen sind überproportional von verschiedenen drogenbezogenen Schäden betroffen und in der Suchtbehandlung und den Drogenhilfsdiensten weiterhin unterrepräsentiert. Angesichts dieser Herausforderungen betonen aktuelle Forschungsergebnisse und politische Debatten die dringende Notwendigkeit, geschlechtsspezifische Bedürfnisse in die Konzeption und Durchführung von Drogenhilfsdiensten einzubeziehen. Aufbauend auf dieser Erkenntnis zielt das DAAD-Projekt darauf ab, die Faktoren zu beleuchten, die die Entwicklung und Implementierung „geschlechtersensibler“ Drogenhilfsdienste beeinflussen. Zu diesem Zweck wird Dr. Aysel Sultan vom STS-Department der TU München einen Monat an der Eastern Health Clinical School der Monash University in Melbourne, Australien, verbringen. Anschließend wird Dr. Tristan Duncan das STS-Department besuchen. Die beiden Wissenschaftler werden gemeinsam eine qualitative Studie darüber entwickeln und durchführen, wie Drogenhilfsdienste Geschlechteraspekte und Geschlechtersensibilität in ihre Angebote integrieren. Dieser Austausch wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und Veski in Victoria finanziert.
Fallbeispiel des Projekts ist die deutsche Drogenkonsumraum-Einrichtung ragazza e.V. in Hamburg. Als eine von weltweit nur zwei Drogenkonsumräumen ausschließlich für Frauen (der zweite befindet sich in Vancouver) bietet die Einrichtung ein einzigartiges und bisher unerforschtes Beispiel für geschlechtersensible Politik in der Praxis. Die Fallstudie wird durch Besuche von Drogenkonsumräumen in Berlin und Melbourne, Gespräche mit lokalen Experten in beiden Ländern und die Analyse lokaler Strategiepapiere ergänzt.
Dieses Projekt wird neue Erkenntnisse zur Entwicklung und Implementierung geschlechtersensibler Drogenhilfsdienste liefern, einschließlich Einblicken in die Prozesse, Herausforderungen und Dynamiken, die den Programmbetrieb und dessen Nachhaltigkeit prägen. Da politische Entscheidungsträger weiterhin mit geschlechtsspezifischen Ungleichheiten beim Zugang zu Drogenhilfsdiensten konfrontiert sind, können diese Erkenntnisse eine entscheidende Rolle bei der fundierten Entscheidungsfindung und Praxis in der Drogenpolitik in Australien und international spielen. Das Projekt dient zudem als Pilotstudie, die die Grundlage für einen Förderantrag bilden wird, der eine vergleichende Analyse des Verständnisses von geschlechtersensiblem Design bei Akteuren von Drogenkonsumräumen in Deutschland und Australien vorsieht.
Wissenschaftskulturen in Deutschland (Research Cultures in Germany)
Zeitraum: Januar-Dezember 2022
Fördergeber: Volkswagenstiftung
Beschreibung: Das Projekt „Forschungskulturen in Deutschland“ untersuchte, wie Forschende verschiedener Fachrichtungen und Disziplinen das Arbeiten und Leben in Deutschland wahrnehmen und welche Chancen und Herausforderungen sie für die lokalen Forschungskulturen in Deutschland identifizieren. Ziel war es, eine Beschreibung der aktuellen Bedingungen zu entwickeln, aus der die Stiftung Ideen für ihre Förderaktivitäten und potenzielle Verbesserungen für die Zukunft der Forschungskulturen in Deutschland ableiten kann.
Im Rahmen dieses Projekts verstehen wir Forschungskulturen als multidimensional: Sie setzen sich aus epistemischen, sozialen, organisatorischen und gesellschaftlichen Dimensionen zusammen. Wir sprechen daher auch von Forschungskulturen im Plural: Zwar gibt es auf gesellschaftlicher und organisatorischer Ebene Rahmenbedingungen, die für alle Forschungsbereiche in Deutschland gelten. Darüber hinaus verfügen spezifische Forschungsfelder über eigene epistemische und soziale Praktiken und Normen, anhand derer sie organisatorische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen interpretieren und verhandeln.
In Deutschland haben die Arbeits- und Lebensbedingungen im Hinblick auf Forschungskarrieren in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, insbesondere im Zuge der Protestbewegungen von befristet angestellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Nachwuchsforschenden, die unter den Hashtags #IchbinHanna und #IchbinReyhan eine breite öffentliche Debatte auslösten (Bahr et al., 2022). Diese Bewegung hat auf prekäre Beschäftigungsverhältnisse und die damit verbundenen Einschränkungen von Qualität, Kreativität, Produktivität und Diversität in der deutschen Forschungslandschaft hingewiesen. Diese Protestbewegungen, die Evaluierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes 2022 oder die Versuche einiger Universitäten, neue Beschäftigungsformen, insbesondere für Postdoktoranden, zu etablieren, haben zu einer intensiven Diskussion über die Situation des befristet angestellten wissenschaftlichen Personals geführt. Weitgehend fehlen jedoch Debatten und Analysen, die eine systemische Perspektive einnehmen und in diesem Sinne die Forschungskulturen in Deutschland aus der Perspektive verschiedener Akteure und ihrer Interaktionen betrachten. Dieses Projekt zielte darauf ab, einige der fachspezifischen Unterschiede in Soziologie, Umweltwissenschaften, Künstlicher Intelligenz und Synthetischer Biologie hervorzuheben, um die Wechselwirkungen verschiedener menschlicher und nicht-menschlicher Akteure (wie institutionelle Strukturen, rechtliche Rahmenbedingungen) bei der Bewältigung der Herausforderungen des Forschungsalltags zu verdeutlichen.
Unsere Ergebnisse legen nahe, dass einige Problembereiche direkt durch Änderungen in der Forschungsförderung angegangen werden können. In vielen Fällen sehen wir die VolkswagenStiftung als Akteurin, die wichtige Diskurse im deutschen Wissenschaftssystem anstoßen und so gemeinsam mit anderen Akteuren schrittweise Veränderungen bewirken könnte.
- Multiple marginalization of older adults living with extra-medical drug use: A perspective of care, April-December 2020
BOOK
- Sultan, A. (2022). Recovering assemblages: Unfolding sociomaterial relations of drug use and recovery. Palgrave Macmillan. https://link.springer.com/book/9789811912344
Reviews of the book:
- Strong, T. (2024). International Journal of Narrative Therapy and Community Work.
- Brookfield, S. (2023). Drugs: Education, Prevention and Policy.
- Harkness, S. (2023). International Criminal Justice Review.
RESEARCH ARTICLES
- Gomes, A.B. & Sultan, A. (2024). Problematizing content moderation by social media platforms and its impact on digital harm reduction. Harm Reduction Journal. https://doi.org/10.1186/s12954-024-01104-9
- Sultan, A. (2024). Situating the local in global drug policy debates: Historical overview of political and drug market developments in Azerbaijan. Journal of Illicit Economies and Development. https://doi.org/10.31389/jied.215
- Sultan, A., & Duff, C. (2022). The line of vulnerability in a recovery assemblage. International Journal of Drug Policy. https://doi.org/10.1016/j.drugpo.2022.103740
- Hunner-Kreisel, C., Nasrullayeva, N., Kreisel, S., Sultan, A. , Bühler-Niderberger, D. (2022). Being a (female) child in Baku: Social order and understandings of well-being. Child Indicators Research. https://doi.org/10.1007/s12187-022-09940-6
- Sultan, A. (2021). Aging with drug use: Theorizing intersectionally with material gerontology and critical drug studies. Journal of Aging Studies. https://doi.org/10.1016/j.jaging.2021.100990
- Sultan, A. (2021). 'What's the problem represented to be?' The place and wellbeing of young people in Azerbaijan's drug policy. Child Indicators Research. https://doi.org/10.1007/s12187-021-09874-5
- Sultan, A. & Duff, C. (2021). Assembling and diversifying social contexts of recovery. International Journal of Drug Policy. https://doi.org/10.1016/j.drugpo.2020.102979
- Sultan, A. & Werse, B. (2019). Motivations for prescription drug use in a marginalized open drug scene. Drugs and Alcohol Today. https://doi.org/10.1108/DAT-08-2019-0036
- Sultan, A. & Andresen, S. (2019). 'A child on drugs': Conceptualizing childhood experiences of agency and vulnerability. Global Studies of Childhood. https://doi.org/10.1177/2043610619860996
- Sultan, A. & Mažeikienė, N. (2019). Living with HIV in post-Soviet states: Rejecting individual stigma through social activism. International Social Work. https://doi.org/10.1177/0020872819858746
CHAPTERS IN EDITED VOLUMES
- Sultan, A., Bühler-Niederberger, D. and Nasrullayeva, N. (2023). Sociomaterial analysis of Azerbaijani children's smartphone use: Generational ordering through user-technology interactions. In The Emerald Handbook of Childhood and Youth in Asian Societies. https://doi.org/10.1108/978-1-80382-283-920231014
EDITED SPECIAL ISSUES
- Hunner-Kreisel, C., Bühler-Niederberger, D., Sultan, A. (2022). Foundations of well-being in children's and youth's everyday lives in Azerbaijan and Kyrgyzstan. Child Indicators Research. https://link.springer.com/journal/12187/volumes-and-issues/15-4
- Sultan, A. & Hupli, A. (2020). Beyond prescription drugs: International perspectives on extra-medical use. Drugs and Alcohol Today. https://www.emerald.com/insight/publication/issn/1745-9265/vol/20/iss/1
EDITORIALS AND REVIEWS
- Sultan, A. & Rychert, M. (2025). Where does digital health leave people who use drugs? Drugs, Habits and Social Policy. https://doi.org/10.1108/DHS-08-2025-077
- Babor, TF, Adinoff B, Clark L, … Sultan, A, … and Grebely, J (2025). A clarion call to the addiction science community: It’s time to resist the anti-scientific policies of the US Trump administration. Nordic Studies on Alcohol and Drugs. https://doi.org/10.1177/14550725251325970
- Reprinted in:
- Journal of Behavioral Addictions. https://doi.org/10.1556/2006.2025.00033
- The American Journal of Drug and Alcohol Abuse. https://doi.org/10.1080/00952990.2025.2555137
- The Canadian Journal of Addiction. https://doi.org/10.1097/cxa.0000000000000234
- Reprinted in:
- Rychert, M., Sultan, A., Mialon, M. (2024). AI and new digital technologies have transformed Alcohol and Other Drug industries lobbying. Drugs, Habits and Social Policy. https://doi.org/10.1108/DHS-05-2024-072
- Sultan, A. (2024). "Prasad, A. (2023). Science studies meets colonialism. Polity Press: Cambridge, UK". Science & Technology Studies. https://doi.org/10.23987/sts.136097
- Sultan, A., & Rychert, M. (2022). Inaugural editorial: Reflecting on the past, envisioning the future. Drugs, Habits and Social Policy. https://doi.org/10.1108/DHS-03-2022-061
- Stothard, B., & Sultan, A. (2021). Research handbook on international drug policy, edited by David R. Bewley-Taylor and Khalid Tinasti. Drugs: Education, Prevention and Policy. https://doi.org/10.1080/09687637.2021.1906847
- Uhl, A., Strizek, J., Stothard, B., Klein, A., & Sultan, A. (2021). Guest editorial: Alcohol policy and evidence. Drugs and Alcohol Today. https://doi.org/10.1108/DAT-03-2021-077
- Andresen, S., König, J., & Sultan, A. (2019). Editorial. Childhood Vulnerability Journal. https://doi.org/10.1007/s41255-020-00012-x
COMMENTARY AND REPORTS
- Sultan, A. (2024). Azerbaijan: Between the Soviet legacy and international drug control. TalkingDrugs. https://www.talkingdrugs.org/azerbaijan-between-the-soviet-legacy-and-international-drug-control/
- Ploder, M., Walker, D., Schiffbänker, H., Streicher, J., Müller, R., Sultan, A., Simon, D., Blümel, C., & Knöchelmann, M. (2023). Research cultures in Germany: A study commissioned by the Volkswagen Foundation. Joanneum Research Forschungsgesellschaft. https://doi.org/10.13140/RG.2.2.30902.27201
- Sultan, A. (2021). Drug services in Azerbaijan during the COVID-19 pandemic. Baku Research Institute. https://bakuresearchinstitute.org/en/drug-services-in-azerbaijan-during-the-covid-19-pandemic/
- Sultan, A. (2020). A review of global drug policy: Is legalization the future? Baku Research Institute. https://bakuresearchinstitute.org/en/a-review-of-global-drug-policy-is-legalization-the-future/
- Sultan, A. (2018). Overlooked youth: How does national drug discourse influence recovery in Azerbaijan? Baku Research Institute. https://bakuresearchinstitute.org/en/overlooked-youth-how-does-national-drug-discourse-influence-recovery-in-azerbaijan/
FORTHCOMING
- Sultan, A. (in press). Revisiting the entrepreneurial 'dealer': The case of Shiny Flakes. In S. Flacks & K. Seear (Eds.), Judging Drugs: Critical Issues in Law and Society. Cambridge University Press.
Preprint: https://osf.io/preprints/osf/c5pjd_v1 - Sultan, A. & Müller, R. (under revision). A domain like any other? Caring for interdisciplinarity in AI-supported research. Cambridge Forum on AI: Culture & Society.
- Sultan, A. (in preparation). Understanding drug policy: Knowledge infrastructures and other epistemic questions. In K. Tinasti (Ed.), Drug Policy: A Multidisciplinary Approach. Edward Elgar Publishing.
- co-Editor-in-Chief (since 2020)
Drugs, Habits and Social Policy journal covers research, policy and practitioner papers on the cultural, social and material contexts of drug use and related practices. The journal, ublished by Emerald, was previously named Drugs and Alcohol Today (2001-2021).
- Associate Editor (since 2025)
Harm Reduction Journal published by BMC (Springer Nature)
- Associate board member (since 2026)
Tecnoscienza (Italian journal of Science & Technology Studies) published by OJS/PKP
- Reviewer (journals)
"Addiction Research & Theory", “Child Indicators Research”, “Contemporary Drug Problems”, “Digital Health”, "Harm Reduction Journal", "Health", “Health and Place”, “International Journal of Drug Policy”, “International Journal of Human Rights”, "International Journal of Qualitative Studies on Health and Well-Being”, “International Social Work”, “Medicine Anthropology Theory”, "Social Science and Medicine", “SSM: Mental Health”, “Science & Technology Studies”, “Sociology of Health and Illness”, “Subjectivity“, “Substance Abuse Treatment, Prevention and Policy”, “The Social History of Alcohol and Drugs”, “Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation”
- Reviewer (books and book proposals)
Publishers: "Anthem Press", "Springer Nature"
- Research consultancy
- EU Drugs Agency
- Global Drug Survey
INVITED TALKS (Selected)
- 2026 / Warwick. “On digital drug dealing and the relationship between technology, law and public health”, February, Centre for Interdisciplinary Methodologies. University of Warwick, UK.
- 2025 / Århus. “Affirmative ethics as engaged methodology in critical drug studies”, August 18, Centre for Alcohol and Drug Research (Center for Rusmiddelforskning). Århus University, Denmark.
- 2025 / Durham. “Ethics, demands and differences: Retracing the feminist harm reduction movement in Germany”, February 26, Health and Social Theory Seminar Series, Durham University, UK.
- 2024 / London. “Situating the local in global drug policy debates through a neocolonial critique: Historical overview of political and drug market developments in Azerbaijan”, January 26, Workshop on Health Histories of Alcohol and Drugs, Goldsmiths University of London, UK.
- 2023 / Paris. “'Victimless crime': The case of Shiny Flakes as a socio-technical innovation and the arrival of chemical revolution in Germany", September 5, The Sixth Contemporary Drug Problems Conference Workshop. École des Hautes Études en Sciences Sociales, France.
- 2023 / Melbourne. “Recovering assemblages: Unfolding sociomaterial relations of drug use and recovery”, August 16, Talking Point, Eastern Health Clinical School, Monash University, Australia.
- 2023 / Exeter. “Imagining recovery otherwise”, January 26-27, Symposium: Healing disruption: other histories of intoxication and 'addiction'. University of Exeter, UK.
- 2021 / Friborg. “Deleuzian approach to rethinking vulnerability: A case study of recovery from drug use in military service”, Lecture series on Vulnerability: Interdisciplinary approaches. March 24, University of Friborg, Switzerland.
RECORDED TALKS AND INTERVIEWS
- 27 Feb 2024. “The history, policies and practice of drug control in Asia” [Audio Podcast Episode]. In Deep Dive: Crime Beyond Borders. Global Initiative Against Transnational Organized Crime. https://globalinitiative.net/analysis/crime-beyond-borders-podcast/#podcast-35018-1
- 16 Aug 2023. Recovering Assemblages: Unfolding Sociomaterial Relations of Drug Use and Recovery. Turning Point, Monash University: Melbourne. YouTube. https://youtu.be/yrYhyTTfHo0?si=fvMSjuCUK_tvks7o
CONVENING AND CHAIRING
- 2025. Discussant. Workshop on “Developing STS concepts for studying life as aftermath”, Technical University of Munich.
- 2024. Co-convener (together with Paula Helm, Selin Gerlek and Angela Marques Filipe). Workshop on “Empirical Ethics”. University of Amsterdam, Institute for Advanced Studies.
- 2024. Co-convener (together with Paula Helm and Selin Gerlek). Panel on “Observation, collaboration, intervention. Navigating tensions and opportunities of engaged methodologies”. EASST/4S Joint Conference. Vrije Universiteit Amsterdam.
- 2022. Discussant (together with Julian Go and Luc Richert). Symposium: “Healing disruption: other histories of intoxication and ‘addiction’”. University of Exeter, UK.
- 2020. Chair. Panel on “Health, care, (dis)abilities III”. EASST/4S Joint Conference. virPrague.
- International Society of Addiction Journal Editors (ISAJE)
- Society for Social Studies of Science (4S)
- European Association for the Study of Science and Technology (EASST)
- International Society for the Study of Drug Policy (ISSDP)
- European Society for Social Drug Research (ESSD)
- Lab for Studies of Science and Technology
- stsing (Doing Science and Technology Studies in and through Germany)
- Visiting researcher fellowship (2023), DAAD and Monash University
- Postdoctoral research fellowship (2020), Minerva Foundation, University of Haifa
- PhD completion scholarship (2018-2019), Department of Educational Sciences, Goethe University Frankfurt
- Full PhD Scholarship (2014-2017), Ministry of Education of the Republic of Azerbaijan