Sophia Lukas absolvierte ihren Masterabschluss in Soziologie an der LMU München, wo sie sich auf die Konstruktion sozialer Differenzkategorien, Körpersoziologie und qualitative Sozialforschung konzentrierte. Seit 2026 ist sie Doktorandin in der Forschungsgruppe Wissenschafts- und Technologiepolitik des STS Departments der TUM School of Social Sciences and Technology.
Ihr Forschungsfokus liegt auf der Wissensproduktion in dominanten und alternativen epistemischen (Wissens)Kulturen, insbesondere im Hinblick auf Machtverhältnisse und soziale Ungleichheit. In diesem Zusammenhang beschäftigt sie sich primär mit den Themen Gesundheit, Biomedikalisierung und biopolitische Interventionen.
Zuvor arbeitete Sophia Lukas als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie als studentische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Gender Studies des Instituts für Soziologie der LMU München. Als studentische Mitarbeiterin war sie im Forschungsprojekt „Co-Parenting – Transformationen des Normalen?“ des bayerischen Forschungsverbundes ForFamily tätig.
- Wissensproduktion, epistemische Kulturen und die (De)Stabilisierung sozialer Normen
- Soziale Konstruktionen von Differenz, primär Gender, Dis/Ability, Queerness und Fatness
- Gesundheit, Biomedikalisierung und Biopolitik
- Machtverhältnisse, soziale Ungleichheit und Antidiskriminierung
- Borasio, Sara; Isert, Isabell; Löffler, Clara und Lukas, Sophia (2025): „Behinderung in Queeren Räumen. Erfahrungen zwischen Inklusion und Barrieren.“ In: Tietje, Olaf (Hrsg.): Queerer Alltag in München. Vom alltäglichen Leben und dem Navigieren in Gewaltverhältnissen. München: Ludwig-Maximilians-Universität München. DOI: 10.5282/ubm/epub.126931