Amelie Stephanus ist seit 2026 Doktorandin am Lehrstuhl für Wissenschafts- und Technologiepolitik der Technischen Universität München. Im Rahmen des DFG-Projekts “New Evidence Practices in Archaeology: On the Relationship of Archaeogenetic and Archaeological Evidence in the Study of Kinship” untersucht sie wie die Analyse von genetischem Material (ancientDNA) in der Archäologie genutzt wird, um Verwandschaftsbeziehungen zu rekonstruieren, sowie die damit verbundenen Chancen, Risiken und Aushandlungsprozesse.
Zuvor absolvierte Amelie Stephanus den Masterstudiengang „Transkulturelle Studien“ an der Universität Bremen. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit der Produktion von Zugehörigkeiten in kommerziellen genetischen Abstammungstests. Im Bachelor studierte sie Soziologie und französische Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg und Université de Nantes.
Amelie Stephanus war bereits in der historisch-politischen Jugendbildung in Hamburg tätig und hat als studentische Mitarbeiterin der Forschungsplattform „Worlds of Contradiction“ und am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen gearbeitet.
- Genome science
- Colonialism and knowledge production
- (Co-)productions of difference and identity politics
- ‘Race’, racialization and racism
BA Seminar “Geschichte(n) – Schulen – Theorien: Zentrale Begriffe einer global denkenden Ethnologie und Kulturwissenschaft“ mit Prof. Dr. Michi Knecht, Universität Bremen